Medizininformatik in Deutschland

KAIROS GmbH
Bochum

Projektpartner im Konsortium DIFUTURE

Die KAIROS GmbH entwickelt medizinische Speziallösungen für den datenschutzkonformen Informationsaustausch zwischen Klinik und Forschung. Dabei greift das Bochumer Unternehmen auf seine Erfahrung aus über zehn Jahren Entwicklung von IT-Systemlösungen für das Gesundheitswesen zurück. In das Konsortium DIFUTURE bringt KAIROS ein sog. „Meta Data Repository“ (MDR) ein und entwickelt es gemeinsam mit den Konsortialpartnern weiter. Wie ein Dolmetscher ermöglicht es das MDR, Patienteninformationen standortübergreifend zu vereinheitlichen und zu vergleichen, obwohl diese Informationen in den angeschlossenen Systemen oft mit unterschiedlichen Begrifflichkeiten oder Maßeinheiten versehen sind. So stellt das MDR beispielsweise sicher, dass die Angaben „m“, „male“ und „männlich“ oder die Volumina „10 cl“, „1 dl“ und „0,1 l“ vereinheitlicht werden. Auf dieser Grundlage kann DIFUTURE alle verfügbaren Informationen gebündelt betrachten und standortübergreifend analysieren. Je größer und homogener die Datenmenge, aus der Forscher und Ärzte Besonderheiten, Gemeinsamkeiten und Muster herausfiltern können, desto vielversprechender sind die daraus gewonnenen Erkenntnisse für die Heilbehandlung.

KAIROS

Videos

Die Medizininformatik-Initiative des BMBF – Daten gemeinsam nutzen

Mit rund 160 Millionen Euro fördert das BMBF von 2018 bis 2021 die digitale Vernetzung von Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen. Der Animationsfilm zeigt, wie die Medizininformatik dazu beitragen wird, Krankheiten besser zu verstehen und wirkungsvoller zu behandeln. © BMBF


Medizininformatik: Ein Schatz, den es zu heben gilt

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) zeigt schon heute, wie die Digitalisierung die medizinische Forschung stark verändert. Hier sucht man mithilfe von Datenanalysen nach Wirkstoffen gegen Alzheimer oder Parkinson. © BMBF