Medizininformatik in Deutschland

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Projektpartner im Konsortium SMITH

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat in allen Bereichen der Patientenversorgung eine hohe Expertise. In der medizinischen Forschung etablierte das UKE multidisziplinäre Zentren zu seinen fünf Forschungsschwerpunkten:

  • Center for Inflammation, Infection and Immunity
  • Hamburg Center of NeuroScience
  • Cardiovascular Research Center
  • University Cancer Center Hamburg
  • Center for Health Care Research

Im SMITH-Konsortium beteiligt sich das UKE an der Entwicklung intelligenter Computermodelle, die auf Intensivstationen die Versorgung der Patienten verbessern sollen. Die computergestützten Systeme dienen als Frühwarnsysteme und sollen dem medizinischen Personal helfen, Komplikationen wie das akute Lungenversagen rechtzeitig zu erkennen und lebensrettende Maßnahmen noch schneller einzuleiten.
Zudem baut das UKE ein Datenintegrationszentrum (DIZ) auf, das mit den anderen DIZ des SMITH-Konsortiums kompatibel ist. Die DIZ ermöglichen es, Kliniken und Forschungseinrichtungen miteinander zu vernetzen, damit sie die Anwendungsfälle der Medizininformatik gemeinsam bearbeiten und die medizinische Versorgung der Patienten verbessern können.

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Intensivmedizin

Lebensrettende Maßnahmen auf Intensivstationen schneller einzuleiten, wenn Komplikationen wie ein akutes Lungenversagen drohen – dabei will SMITH dem medizinischen Personal mit intelligenten IT-Lösungen helfen. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) beteiligt sich an der Entwicklung dieser computergestützten Frühwarnsysteme. Sie basieren auf einer hybriden Kombination aus Künstlicher Intelligenz und etablierten Computermodellen. Den Nutzen dieses Systems für die Patienten wird SMITH in einer Maßnahme zur Qualitätssicherung überprüfen.

Videos

Die Medizininformatik-Initiative des BMBF – Daten gemeinsam nutzen

Mit rund 160 Millionen Euro fördert das BMBF von 2018 bis 2021 die digitale Vernetzung von Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen. Der Animationsfilm zeigt, wie die Medizininformatik dazu beitragen wird, Krankheiten besser zu verstehen und wirkungsvoller zu behandeln. © BMBF


Medizininformatik: Ein Schatz, den es zu heben gilt

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) zeigt schon heute, wie die Digitalisierung die medizinische Forschung stark verändert. Hier sucht man mithilfe von Datenanalysen nach Wirkstoffen gegen Alzheimer oder Parkinson. © BMBF