Medizininformatik in Deutschland

Universitätsklinikum Bonn

Projektpartner im Konsortium SMITH

Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) als Klinikum der Maximalversorgung und als internationaler Forschungsstandort bietet einen hohen Standard in der Patientenversorgung und verfügt über eine international sichtbare Expertise in der medizinischen Forschung, insbesondere im Bereich der Schwerpunkte Neurowissenschaften, Immunologie/Infektiologie und Genetik.
Das UKB beteiligt sich im SMITH-Konsortium an der Entwicklung von intelligenten Computermodellen, die dem medizinischen Personal auf Intensivstationen dabei helfen, Komplikationen wie das akute Lungenversagen frühzeitig zu erkennen. So können sie das Behandlungsteam bei der zeitgerechten Einleitung geeigneter diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen unterstützen. Das UKB bringt hierbei langjährige Erfahrungen in der intensivmedizinischen Forschung – insbesondere auch im Bereich der Behandlung des Lungenversagens – ein. Es greift dabei auf eine bereits etablierte Infrastruktur zur wissenschaftlichen Nutzung von intensivmedizinischen Behandlungsdaten zurück.

Seit 2020 beteiligt sich das Universitätsklinikum Bonn auch an den konsortienübergreifenden Anwendungsfällen zu Arzneimittelwechselwirkungen und Seltenen Erkrankungen:

  • Innovative IT-Lösungen sollen dazu beitragen, die Arzneimittelsicherheit und -therapien zu optimieren. Mediziner sollen riskante Wirkstoffkombinationen frühzeitiger erkennen und Patienten künftig besser vor unerwünschten Nebenwirkungen schützen.
  • Vereinheitlichte Fall-Dokumentationen und maßgeschneiderte IT-Lösungen sollen Ärzten und Forschern helfen, Seltene Erkrankungen genauer zu verstehen und die medizinische Versorgung der Menschen zu verbessern.

Als technische und organisatorische Basis für aktuelle und zukünftige Vorhaben solcher Art baut das UKB ein Datenintegrationszentrum (DIZ) auf. Die DIZ des Konsortiums vernetzen die verschiedenen SMITH-Partner. Sie organisieren und realisieren die Zusammenarbeit mit anderen medizinischen und wissenschaftlichen Einrichtungen, damit die medizinische Versorgung der Patienten durch effiziente und zukunftsorientierte klinisch-biomedizinische Forschung weiter verbessert werden kann.

Universitätsklinikum Bonn

Intensivmedizin

Das Universitätsklinikum beteiligt sich im SMITH-Konsortium an der Entwicklung von intelligenten Computermodellen, die dem medizinischen Personal auf Intensivstationen dabei helfen, Komplikationen wie das akute Lungenversagen frühzeitig zu erkennen. So können sie das Behandlungsteam bei der zeitgerechten Einleitung geeigneter diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen unterstützen. Das UKB bringt hierbei langjährige Erfahrungen in der intensivmedizinischen Forschung – insbesondere auch im Bereich der Behandlung des Lungenversagens – ein. Es greift dabei auf eine bereits etablierte Infrastruktur zur wissenschaftlichen Nutzung von intensivmedizinischen Behandlungsdaten zurück.

Videos

Die Medizininformatik-Initiative des BMBF – Daten gemeinsam nutzen

Mit rund 160 Millionen Euro fördert das BMBF von 2018 bis 2021 die digitale Vernetzung von Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen. Der Animationsfilm zeigt, wie die Medizininformatik dazu beitragen wird, Krankheiten besser zu verstehen und wirkungsvoller zu behandeln. © BMBF


Medizininformatik: Ein Schatz, den es zu heben gilt

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) zeigt schon heute, wie die Digitalisierung die medizinische Forschung stark verändert. Hier sucht man mithilfe von Datenanalysen nach Wirkstoffen gegen Alzheimer oder Parkinson. © BMBF


So funktioniert die Einwilligung zur Datennutzung für die medizinische Forschung

Voraussetzung für das Forschen mit Daten ist die informierte Einwilligung der Patientinnen und Patienten in die Nutzung ihrer Daten. Wie funktioniert das genau? Wie lange werden die Daten gespeichert und wer darf sie nutzen? Wie wird der Datenschutz sichergestellt und was passiert bei einem Widerruf? © BMBF